Welche Nähe zwischen gewerblicher und industrieller Flächennutzung und Wohnungsbau ist vertretbar?

Welche Nähe zwischen gewerblicher und industrieller Flächennutzung und Wohnungsbau ist vertretbar?

Am 13. September 2018 eröffnete Michael Thielke, Abteilungsleiter Umweltpolitik, Abfallwirtschaft und Immissionsschutz der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die 9. Müller-BBM Fachgespräche im Convention Center des Mercure MOA in Berlin, die am 14. September fortgesetzt wurden.

Michael Thielke stellte in Bezug auf die Fachtagung heraus, "Denn hier, heute und morgen geht es um Themen im Immissionsschutz, die auf längere Sicht vermutlich eine größerer Bedeutung als "Dieselgate" erlangen werden. Konflikte und Konfliktlösungsansätze die sehr langfristig auf die Umwelt- und Lebensqualität insbesondere in Städten und auf Regionen mit hohem Wachstumspotenzial wirken werden." Als zentrale Frage, die der Immissionsschutz zu beantworten hat, formulierte Thielke: "Welche Nähe zwischen gewerblicher und industrieller Flächennutzung und Wohnungsbau ist vertretbar?"

Die Grußworte und der Vortrag von Kerstin Tschiedel (Referatsleiterin Immissionsschutz, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin) zum Thema "Anforderungen an den Immissionsschutz in der wachsenden Stadt" zur Eröffnung des zweiten Tages verdeutlichten auch, dass die Schwerpunkte der Arbeit in der Berliner Senatsverwaltung darin liegen, die Belange von Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Tourismus einerseits und Umwelt und Natur andererseits möglichst in Einklang zu bringen.

Der erste Tag der Fachtagung widmete sich den Themenschwerpunkten "Lärm und Erschütterungen". Vorträge u. a. Jakob von Nordheim (Posser Spieth Wolfers & Partners, Berlin/Düsseldorf), Dr. Julian Augustin (Redeker Sellner Dahs, Berlin) und Dr. Mathias Hellriegel LL.M (Malmendier Partners, Berlin) wurden vom Auditorium mit großem Interesse verfolgt und intensiv mit den Referenten diskutiert.

Die "Luftreinhaltung und Anlagensicherheit", sowie "Gerüche und UVPG" waren die Themenblöcke des zweiten Tages. Die Beiträge wurden u. a. von Alfred Trukenmüller (Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau), Ines Dirks (Bezirksregierung Arnsberg), Stefan Mundt (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Freie und Hansestadt Hamburg) sowie Dr. Christof Sangenstedt (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Berlin) mit höchster, fachlicher Expertise und konkretem Praxisbezug vorgestellt.

Die 10. Müller-BBM Fachgespräche finden am 27./28. März 2019 im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München statt.

Michael Thielke begrüßt die Teilnehmer der 9. Müller-BBM Fachgespräche in Berlin.

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