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"Von Sinnen": DAVOS FESTIVAL 2020 findet trotz Pandemie statt

MÜLLER-BBM unterstützt das Kammermusikfestival für junge Musikerinnen und Musiker mit VIVACE

"Von Sinnen" lautet das Motto der 35. Ausgabe des diesjährigen DAVOS FESTIVAL, das vom 31. Juli bis 15. August 2020 trotz Corona stattfinden soll. Treffender kann das Thema in diesem Jahr kaum sein. 90 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt sind für zwei Wochen nach Davos eingeladen. In über 70 Konzerten und Veranstaltungen präsentieren sie ein außergewöhnliches und breit gefächertes Programm. Zusammen mit dem internationalen Publikum schaffen sie einzigartige Räume des Hörens, der Begegnung und des Erlebens. Zur Aufführung gelangen hauptsächlich Werke der klassischen und zeitgenössischen Musik, insbesondere Kammermusik.

© Müller-BBM | Veranstaltungssaal Schweizerhof.

Festivalzentrum und Hauptkonzertort 2020 ist der rund 400 m² große Veranstaltungssaal des Hotels Schweizerhof, der in Corona-Zeiten Platz für ungefähr 175 Zuhörer bietet. Erstmals kommt in diesem Jahr ein elektronisches Akustiksystem zum Einsatz. Experten von MÜLLER-BBM haben den Raum mit VIVACE ausgestattet und so in einen temporären, lebendigen Kammermusiksaal verwandelt. Eine umfangreiche akustische Bestandsaufnahme, exakte Planungen und das sorgfältige Einmessen des Systems sind die Voraussetzungen für hervorragende raumakustische Bedingungen im Gartensaal und tragen zum Gelingen des gesamten Festivals bei.

© Müller-BBM | Elektronisches Raumakustiksystem VIVACE.

Investition in die Zukunft

Für den neuen Intendanten Marco Amherd gewinnt das Festival dadurch auch an Qualität in Sachen Infrastruktur: "Das DAVOS FESTIVAL lebt davon, an unterschiedlichen Orten stattzufinden. In Kirchen, auf Wanderschaft und im Museum. Dies gehört zu seiner unverwechselbaren Identität. Trotzdem benötigt das Festival einen ordentlichen Konzertsaal, der für die größeren Produktionen und Konzerte beste Bedingungen gewährleistet. Der Schweizerhof bietet dafür den idealen Standort und ein charmantes Ambiente, ist jedoch vor allem für das Sprechen mit Mikrofonen konzipiert, sodass ein aus musikalischer Sicht notwendiger Nachhall ausbleibt. Vor allem für Blasinstrumente und Gesang erschwert dies das lustvolle Musizieren ungemein. Eine bessere Akustik erhöht jedoch nicht nur den Höreindruck, sondern vor allem auch die musikalische Freiheit und erlaubt den Musikern und Musikerinnen, ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. Wir sind überzeugt, dass dies auch für das Publikum einen großen Mehrwert schafft. Aus unserer Sicht ist ein solches Projekt eine Investition in die Zukunft des Festivals."
(Medienmitteilung des Veranstalters vom 7. Juli 2020).

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