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Elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMVU)
Die Untersuchung von Einwirkungen elektromagnetischer Felder auf Geräte und Anlagen
sowie den Menschen sind Thema der Arbeitsgruppe EMVU innerhalb von Müller-BBM.
Die zunehmende Erforschung und Bearbeitung kleinster Strukturen in der Halbleiterindustrie,
der Biochemie und der Materialkunde (Stichwort Nanotechnologie) erfordert die Verwendung von
Anlagen mit höchsten Anforderungen an die Umgebung, in der sie betrieben werden. Neben
der Beachtung von Vibrationen unterschiedlicher Art (Luftschall, Körperschall,
Schwingung) sind die Geräte oft auch in hohem Maße gegenüber elektromagnetischen
Feldern empfindlich. Eine besondere Rolle spielen dabei häufig langsam veränderliche
Magnetfelder, wie sie in der Nähe von Bahnanlagen und Hochspannungsleitungen, aber auch
von anderen elektrischen Geräten und der gebäudeeigenen Elektroinstallation ausgehen.
Die Beurteilung gesundheitlicher Risiken durch elektromagnetische Felder war früher eine
Domäne der sog. Baubiologen, die unter dem Stichwort „Elektrosmog“ mit teilweise
sehr einfachen Meßmöglichkeiten ihre Dienste anboten. Spätestens seit der
Verabschiedung der 26. Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes über elektromagnetische
Felder Ende 1996 ist dieses Gebiet jedoch gesetzlich geregelt und die Einhaltung der entsprechenden
Grenzwerte ist im Zweifelsfall sachgemäß zu prüfen. Bei der Neuerrichtung von
Hochspannungsanlagen sind in jedem Fall entsprechende Meßberichte der zuständigen
Umweltbehörde vorzulegen, für Arbeitsplätze wird zur Zeit eine diesbezügliche
Berufsgenossenschaftliche Verordnung erstellt.
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Ihr Ansprechpartner
bei Müller-BBM:

Gisbert Gralla
Tel +49 (89) 856 02-248
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Grundlage vieler Beratungen und Gutachten sind Messungen, die im gesamten üblicherweise
genutzten Frequenzbereich von 0 - 60 GHz durchgeführt werden können. Die
ausschließliche Verwendung kalibrierter Geräte ist dabei selbstverständlich,
alle üblichen Methoden der Signalanalyse können eingesetzt werden. Wenn Messungen
nicht möglich (weil es z.B. um die Projektierung von Anlagen geht) oder nicht sinnvoll
sind (weil sie z.B. zu aufwendig wären), kann auf verschiedene Feldberechnungsprogramme
zurückgegriffen werden.
Beratungen im Zusammenhang mit Feldreduktionsmaßnahmen können sich auf die Auswahl
geeigneter Geräte und Anlagen erstrecken, auf die Konzeption von Gebäudeschirmen im
Hochfrequenzbereich oder die Auswahl aktiver Feld-Kompensationsanlagen spezielle für langsam
veränderliche Magnetfelder.
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