
Die Nutzung von Mobiltelefonen im Fahrzeug hat unbestrittene Vorteile und wirkt sich insbesondere angesichts potentieller Not- bzw. Unfälle beruhigend aus oder wenn etwa bei einer kurzfristigen staubedingten Verspätung der Terminpartner informiert werden kann.
Dennoch ist Telefonieren im Fahrzeug grundsätzlich mit zwei wichtigen Randfaktoren verknüpft, die sich zudem gegenseitig beeinflussen:
- Die Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit durch telefonierende Fahrer
- Der Einfluss von Fahrgeräuschen auf die Telefonqualität, vor allem im Freisprechbetrieb
Telefonate durch den Fahrer im Fahrzeug, ob verbotenerweise mit dem Mobiltelefon in der Hand, aber auch über Freisprecheinrichtung - bedeuten ein erhöhtes Unfallrisiko. Autofahrer überschätzen häufig ihre "Multitaskingfähigkeit", was sinngemäß ebenfalls für die Bedienung von Autoradio oder Navigationssystem gilt. Müller-BBM untersucht seit über 10 Jahren die Blickabwendung des Fahrers (sog. Verkehrsblindzeiten) systematisch im Auftrag von Verbraucherzeitschriften mittels umfangreicher Videoüberwachung bei realen Testfahrten während der Bedienung von Radio, Telefon oder verwandten mobilen Geräten.
Weiterhin simulieren wir Fahrgeräusche von Innenräumen verschiedener Fahrzeuge zur Bestimmung der Sprach- und Konversationsqualität von mobilen Telefonlösungen im firmeneigenen Fahrzeugprüfstand.
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