|
|
|

Mobiltelefone haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine bemerkenswerte Wandlung durchgeführt. Vom koffergroßen analogen Autotelefon bis hin zum winzigen digitalen multimedialen Universalbegleiter mit eingebauter Kamera, MP3 Spieler, Spielkonsole sowie mobilem Internetterminal. Hier scheint die reine Sprachkommunikation schon fast ein Nebeneffekt zu sein. Dennoch ist und wird diese noch lange die "Killer Application" bleiben. Momentan liegt die Sprachqualität von Mobilfunksystemen deutlich hörbar hinter Festnetztelefonen wie ISDN- oder DECT-Telefonen zurück. Gründe hierfür waren anfangs Sparzwänge hinsichtlich der übertragbaren Datenrate. Heutzutage in Zeiten von UMTS wäre ein Qualitätssprung zwar möglich, wird aber dennoch nicht realisiert.
Mobil telefonieren bedeutet zudem häufig Telefonieren in lauter Umgebung, was die Qualität nochmals beeinträchtigt. Weiterhin wirkt die Bauform und Größe oft der Bedienbarkeit bzw. Ergonomie und der Sprachqualität entgegen. Beispielsweise decken sehr kleine Telefone die Ohrmuschel auch bei starkem Andruck nicht vollständig ab. Die Folge ist ein akustisches Leck, welches zu einem schrillen Klang und einer schlechten Geräuschdämmung führt.
Dieses Spannungsfeld einzelner Eigenschaften und Anforderungen wird bei Müller-BBM von unterschiedlichen Seiten her betrachtet: Von der Akustik, der Ergonomie, der Empfangsqualität (Antennenqualität) und auch von Seiten der Elektromagnetischen Befeldung durch Messung der Spezifischen Absorptionsrate (SAR). Aus all diesen einzelnen Themen können Mobiltelefone aus Nutzersicht vollständig beurteilt und bewertet werden.
|