Industrieakustik und Anlagenakustik - Schalltechnische Detailplanung
 
 


 

 

Schalltechnische Detailplanung
 
Schalltechnische Detailplanung

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Bei Industrieanlagen richtet sich der erforderliche Schallschutz in der Regel nach der zulässigen Immission in der Nachbarschaft. Für jeden Standort ergeben sich daher andere Anforderungen für einzelne Komponenten einer Anlage. Werden diese in schalltechnisch sinnvolle Module unterteilt, können auch für komplexe Anlagen Vorschläge für abgestufte Schallschutzmaßnahmen erarbeitet werden. Als Beispiel hierfür sind Kraftwerks- oder petrochemische Anlagen zu nennen.

Aus mechanischen Kenndaten einer Anlage (Leistung, Drehzahl, Druck usw.) berechnen wir für viele technische Schallquellen den Schalleistungspegel und dimensionieren den zur Einhaltung einer Spezifikation erforderlichen Schallschutz. Eine schalltechnische Spezifikation wird häufig für Anlagen benötigt, die aus aktiven (Schallquellen) und passiven (schallabstrahlende Oberflächen) Teilen besteht. Zum Beispiel wird das Geräusch eines Ventilators nicht nur vom Gehäuse, sondern auch von den angeschlossenen Kanälen abgestrahlt. Gleiches gilt auch für Ventile, Pumpen und andere Anlagen.

Stationäre Verbrennungsmotoren und andere körperschallerzeugende Aggregate benötigen häufig eine elastische Lagerung zur Körperschallminderung. Diese muss in Abhängigkeit der Geräteeigenschaften und der Anforderungen dimensioniert werden.


 
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