Einfügungsdämpfung von Rohrleitungsummantelungen

Rohrleitungsprüfstand

Im Rohrleitungsprüfstand von Müller-BBM kann die Einfügungsdämpfung von Rohrleitungsummantelungen unter Laborbedingungen nach ISO 15665 geprüft werden.

Die Untersuchungen erfolgen unter gleichbleibenden Randbedingungen im Substitutionsverfahren, d. h. mit/ohne Rohrleitungsummantelung.
Als Hauptgründe für entsprechende Untersuchungen können die Planungssicherheit bei akustischen Auslegungen von Industrieanlagen und auch wirtschaftliche Optimierungen angeführt werden. Bei der Produktwerbung werden ebenfalls mehr und mehr technische Spezifizierungen erwartet.

Die Einfügungsdämpfung ist u. a. auch abhängig vom Durchmesser der Rohrleitung, daher sind in unserem Prüfstand in Anlehnung an die Einteilung in drei Klassen gemäß ISO 15665 die Durchmesser DN100 – DN300 – DN600 installiert.

Die Messungen im Rohrleitungsprüfstand erfolgen nach dem Hallraumverfahren gemäß DIN 3741. Alternativ können die Schallmessungen nach dem Intensitätsmessverfahren nach DIN ISO 9614-2 durchgeführt werden.

Entsprechend ISO 15665 können damit Einfügungsdämpfungen von Rohrleitungs-Nennweiten bis DN1.000 extrapoliert werden.

Mit dem Rohrleitungsprüfstand können sowohl Kälte- oder Wärmeisolierungen als auch Schallisolierungen und Kombinationen von Rohrleitungsummantelungen untersucht werden.

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