Verbesserung der Raumklimasituation im historischen Eingangsfoyer der sanierten Kunsthalle Hamburg

Verbesserung der Raumklimasituation im historischen Eingangsfoyer der sanierten Kunsthalle Hamburg

Unter Mitwirkung von Müller-BBM erhält die Kunsthalle Hamburg den BDA Hamburg Architektur Preis 2016

Wesentliches Ziel der Sanierung unter Leitung der ECE Projektmanagement GmbH & Co KG war es, den ursprünglich für das Gebäude konzipierten Haupteingang zu reaktivieren.

© Fotografie Markus Dorfmüller /Johanna Klier - Die sanierte Kunsthalle in Hamburg

Dieser musste seinerzeit bereits kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Zugerscheinungen im Gebäude geschlossen werden. Zur Bewertung der Raumklimasituation im historischen Eingangsfoyer erfolgten von Müller-BBM umfassende Raumklimamessungen, um Aussagen über das Strömungsverhalten der Luft im Gebäude bei geöffneter Eingangssituation treffen zu können. Unter anderem auf Grundlage der hier gewonnenen Erkenntnisse wurde in enger Abstimmung mit dem Gebäudeplaner und dem Haustechnikplaner ein neues Eingangskonzept entwickelt. Dieses basiert auf baulichen Maßnahmen mit entsprechenden Türanlagen usw., aber auch auf dem Einbau einer neuen, lokal wirksamen Lüftungsanlage, wobei durch Müller-BBM die entsprechenden Parameter zur Konditionierung der in das Foyer eingebrachten Luft vorgegeben wurden.

© Fotografie Markus Dorfmüller /Johanna Klier - Der Eingangsbereich der Kunsthalle Hamburg

Unter Beachtung der Tatsache, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht, wurden von Müller-BBM für die Ausstellungsräume diskrete wärmeschutztechnische Ertüchtigungsmaßnahmen derart geplant, dass zum einen der energiesparende Wärmeschutz des Gebäudes verbessert, zum anderen aber auch eine Stabilisierung des Raumklimas erreicht werden konnte. Zu den sich nun an dem Gebäude einstellenden Werten für die Raumlufttemperatur und die relative Raumluftfeuchte wurden von Müller-BBM wiederum Klimamessungen durchgeführt.

© Fotografie Markus Dorfmüller /Johanna Klier - Ausstellungsräume der Kunsthalle Hamburg

Weiterhin wurde der planende Architekt bei der Auslegung notwendiger raumakustischer Maßnahmen unterstützt. Hierbei war zwischen den Ausstellungsräumen und einem Veranstaltungssaal zu differenzieren. Auch bei der Festlegung sinnvoller akustisch wirksamer Maßnahmen musste zwingend beachtet werden, dass auch das Interieur unter Denkmalschutz steht.

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