POP- und Hg-Emissionen aus abfallwirtschaftlichen Anlagen

POP- und Hg-Emissionen aus abfallwirtschaftlichen Anlagen

Abschlussbericht eines Teilprojektes zum Globalvorhaben „Überprüfung des Standes der Technik der Emissionen prioritärer Schadstoffe für einzelne Industriebranchen (Kleinfeuerungsanlagen und abfallwirtschaftliche Anlagen)“ vom Umweltbundesamt veröffentlicht.

Zur Erfüllung von Berichtspflichten zum Stockholmer Übereinkommen zur Begrenzung persistenter organischer Schadstoffe (POPs) und um zur EU-POP-Verordnung beizutragen, sollten die Emissionen an POPs (z.B. PCDD/F, PCB, PAK, u. a.) aus Anlagen der Abfallwirtschaft und Krematorien ermittelt werden. Die Erhebung der Emissionsdaten wurde von Müller-BBM in diesem Rahmen sowohl auf Basis von Literaturrecherchen als auch durch Emissionsmessungen an Praxisanlagen durchgeführt. Die Untersuchungen erfolgten jeweils an vier Abfallverbrennungsanlagen, Klärschlammverbrennungsanlagen, Altholzverbrennungsanlagen und Krematorien mit repräsentativen Messungen. Bei der Auswahl der Anlagen wurde darauf geachtet, dass die Anlagen mit unterschiedlicher Abgasreinigung arbeiten, sodass die Ergebnisse möglichst repräsentativ für den gesamten Anlagenpark in Deutschland sind.

Der im April 2016 erschienene, 121-seitige Abschlussbericht (Texte | 38/2016) kann auf den Seiten des Umweltbundesamtes in der Rubrik „Publikationen“ kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messstelle nach §29 b Bundes-Immissionsschutzgesetz

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