Klimasimulation für das Eingangsfoyer des Dresdner Kulturpalastes gewährleistet hohe thermische Behaglichkeit

Klimasimulation für das Eingangsfoyer des Dresdner Kulturpalastes gewährleistet hohe thermische Behaglichkeit

Beratung zur Thermischen Bauphysik half bei der behutsamen Sanierung des Bauwerks aus den 60er-Jahren

Nach fünfjähriger Sanierung wurde der Kulturpalast mitten in Dresden am 28. April 2017 neu eröffnet.

© Nikolaj Lund – Außenfassade Kulturpalast Dresden.

Die Kritiker sind sich einig: den Berliner gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner ist der Umbau rundum gelungen. Der dreistöckige Stahl-Glas-Flachbau in bester Dresdener Innenstadtlage mit einer 100 Meter breiten Front zur Wilsdruffer Straße und zum Altmarkt war im Jahr 1969 errichtet worden. Im Wesentlichen war darin ein Mehrzwecksaal für rund 2.500 Besucher untergebracht. Als an einer Sanierung kein Weg mehr vorbeiführte, entschied sich die Stadt für einen neuen Konzertsaal in verkleinerter Form anstelle des Multifunktionssaales.

Detailgetreu sanierte Hülle, neues Inneres

Jetzt ist die Gebäudehülle detailgetreu saniert worden, während das Innere entkernt und neu wiederhergestellt wurde. Entstanden sind unter anderem ein neuer Saal für klassische Konzerte, die neue Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken sowie das legendäre Kabarett „Herkuleskeule“ im Untergeschoss. Fünf historische Bronzeportale führen den Besucher in das weite, dreigeschossige Eingangsfoyer, von wo aus die Treppen zu den verschiedenen Veranstaltungsorten führen.

Zu den Aufgaben des Teams von Müller-BBM gehörte insbesondere die Klimasimulation zur thermischen Behaglichkeit für das Foyer. Im Rahmen der Ausführungsplanung waren die Experten darüber hinaus für die bauphysikalische Detailprüfung und -entwicklung zuständig. Dabei lag ein Fokus auf der Optimierung des Wärmeschutzes für die Gebäudehülle unter Beachtung der Vorgaben des Denkmalschutzes der sächsischen Landeshauptstadt.

 

 

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