Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern qualifiziert Mitglieder zu Sachkundigen für „Schallschutz bei gebäudetechnischen Anlagen in Wohngebieten“

Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern qualifiziert Mitglieder zu Sachkundigen für „Schallschutz bei gebäudetechnischen Anlagen in Wohngebieten“

Die Schulung von Müller-BBM richtet sich an Betriebe und deren Mitarbeiter, die gebäudetechnische Anlagen planen und installieren.

Durch den zunehmenden Einsatz stationärer Geräte zur Heizung, Lüftung und Kühlung von Gebäuden kommt es innerhalb von Wohngebieten verstärkt zu Lärmproblemen. Die Schulung soll den zunehmenden Lärmproblemen beim Einsatz der betroffenen Gerätegruppe (u.a. Luft-Wärme-Pumpen, Klimaanlagen) in Wohngebieten entgegenwirken.

Die Teilnehmer des Lehrgangs werden in die Lage versetzt, bei Aufstellung bestimmter haustechnischer Geräte im Freien in der Planungsphase im Hinblick auf den Schallschutz beratend tätig zu sein. Der Lehrgang richtet sich daher u. a. an Handwerksbetriebe, die mit der Planung und Installation von gebäudetechnischen Anlagen beauftragt werden, welche Geräusche in die Umgebung abstrahlen. Es wird weiterhin vermittelt, wie im Rahmen einer vereinfachten Immissionsprognose die Einhaltung bestimmter schalltechnischer Anforderungen überprüft und ggf. bescheinigt werden kann. Auf diese Weise sollen zeitraubende Nachfragen und aufwendige Nacharbeiten an Geräten wegen Lärmbeschwerden aus der Nachbarschaft vermieden werden.

In diesem Praxisseminar erfahren die Teilnehmer, welche gesetzlichen Vorgaben es im Zusammenhang mit Lärmschutz in Wohngebieten gibt und wie sie im Interesse ihrer Kunden die Einhaltung dieser Vorgaben mit einfachen, aber wirksamen Mitteln sicherstellen und dokumentieren können. Diese Befähigung und entsprechende Sachkunde stärkt die Kundenzufriedenheit und –bindung und verhilft zu einem Alleinstellungsmerkmal mit klarem Wettbewerbsvorteil.

Inhalte:

  • Um was geht es? – Notwendigkeit von Lärmschutz in Wohngebieten
  • Was ist Lärm? – Grundzüge der technischen Akustik
  • Wie ist Lärmschutz in Wohngebieten geregelt? – TA Lärm, 32. BImSchV
  • Wie lässt sich die Lautstärke eines Geräts angegeben? – Schalldruckpegel und Schallleistungspegel
  • Welcher Lärm ist besonders lästig? – Ton- und Impulshaltigkeit von Lärm, Beurteilungspegel
  • Wie breitet sich Lärm aus? – Abschirmung und Reflexion von Schall
  • Wie wird Lärmschutz bei der Planung berücksichtigt? – Systematische Vorgehensweise bei der Planung von Geräten, die Lärm ins Freie abstrahlen
  • Wie können Kunde und Installationsbetrieb lästige Beschwerden und Nacharbeiten vermeiden? – Dokumentation der Planung mit standardisiertem Formblatt 

Weitere Informationen und Anmeldung beim FV SHK

Das Müller-BBM Seminarkonzept für den Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern beruht auf dem für das Umweltbundesamt (UBA) durchgeführten Forschungsvorhaben „ Sachkundiger für Lärm bei stationären Geräten in Wohngebieten“ (Projektnummer 30504 UBA-FB- Nr.: 001963).  

Durch den zunehmenden Einsatz stationärer Geräte zur Heizung, Lüftung und Kühlung von Gebäuden kommt es innerhalb von Wohngebieten verstärkt zu Lärmproblemen.

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