Raumakustik
 
 


 

 

Raumakustik
 
Bundestag
 
Auditorio di Roma
 
Salzburg Haus für Mozart

 

Gegenstand unserer raumakustischen Beratung ist die gezielte Planung der akustischen Eigenschaften von Räumen jeglicher Art: Konzertsäle und Opernhäuser, Theater und Kongresszentren, Stadthallen und Musikhochschulen, Festspielhäuser, Aufnahme- und Sendestudios, Besprechungsräume, Großraumbüros, Kirchen, Sporthallen und vieles mehr.

Unsere raumakustische Planung bezieht sich auf Neubauvorhaben und bestehende Gebäude, die im Zuge einer Umbau- oder Sanierungsmaßnahme möglicherweise ein neues Nutzungskonzept erfahren.

Unsere Partner bei der Beratung sind Architekten und Bauherren.

Beratungsziel ist die „optimale“ Hörsamkeit: Bei musikalischen Darbietungen erwartet der Zuhörer, dass ihn die Musik auf allen Plätzen mit ausreichender Lautstärke erreicht, daß sie ihn „umhüllt“, ohne dass Nuancen und rhythmische Strukturen im Nachhall verschwimmen. Bei Sprachräumen muss das gesprochene Wort vom Zuhörer gut verstanden werden.

Eine raumakustische Beratung endet nicht mit der Fertigstellung eines Raumes: Wir beraten Orchestermusiker, Dirigenten und Regisseure bei der akustischen Feinabstimmung von Räumen, bei Spezialeffekten in aufwendigen Operninszenierungen und bei Lösungen von Detailfragen im Zusammenspiel von Akustik, Bühnentechnik und Aufführungspraxis.

Weit über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus ist Müller-BBM bei der raumakustischen Projektierung von Bauvorhaben tätig.



Klangräume
Broschüre "Klangräume" (PDF: 1,1MB)


Ihre Ansprechpartner
bei Müller-BBM

in München:

Eckard Mommertz
Tel +49 (89) 856 02-137

in Berlin:

Thomas Goldammer
Tel +49 (30) 217 975-20

in Dresden:

Michael Espig
Tel +49 (35201) 725-34

in Gelsenkirchen:

Wolfgang Drescher
Tel +49 (209) 983 08-27


 

Raumakustische Simulationen am Computer und Auralisationen

Anhand von Zeichnungen und Plänen berechnen wir mit raumakustischen Simulationsprogrammen objektive Qualitätskenngrößen von Räumen. Auch das „Hineinhören“ in nicht existierende Räume ist mit Hilfe moderner Technologien möglich. Auf diese Weise lassen sich bereits in der Planungsphase weitreichende Aussagen über die zu erwartende raumakustische Qualität des Raumes treffen und - falls erforderlich - Verbesserungsmaßnahmen ergreifen.

Raumakustische Untersuchungen am maßstäblich verkleinerten Raummodell

Weitere Aufschlüsse liefert die akustische Modellmesstechnik. Dafür werden Modelle im Maßstab 1:20 oder 1:10 gefertigt. Alle Einzelheiten, vom Orchestergraben einer Oper über den Deckenverlauf bis zur Sitzanordnung des Publikums, werden maßstabsgetreu nachgebildet und in ihren akustisch relevanten Eigenschaften angepasst.

Mit Modellen im Maßstab 1:50 kann über optische Untersuchungen die „Lenkung“ des Schalls und die Gleichmäßigkeit der Schallverteilung geprüft werden.

Raumakustische Messungen in bestehenden Sälen

Als Planungsgrundlage für Sanierungs- oder Verbesserungsmaßnahmen in bestehenden Räumen oder als Kontrolle einer abgeschlossenen raumakustischen Beratung dienen raumakustische Messungen vor Ort, die meist in leeren, aber auch in besetzten Räumen durchgeführt werden. Ebenfalls können sie der Kontrolle der Planungs- und Ausführungsarbeiten dienen.

In-situ-Absorptionsgradmessungen

Das Schallabsorptionsvermögen einzelner Wand- oder Deckenflächen kann mittels eines neu entwickelten Messverfahrens vor Ort, also in situ, zerstörungsfrei bestimmt werden. Auf diese Weise wird der Einfluss einzelner Flächen auf die raumakustischen Gegebenheiten erfasst oder die Ausführungsqualität beurteilt.


 
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