Passivhausplanung

Passivhaus

Zunächst für Wohngebäude entwickelt, wird das Passivhauskonzept und die damit verbundene Bauweise aktuell für eine große Vielfalt von Gebäudenutzungen wie Schulen, Büro- und Geschäftshäuser oder Archivgebäude angewendet. Das Passivhaus hat sich damit vom ambitionierten, zukunftsweisenden Energiestandard zum erklärten Bausoll vieler Städte und Kommunen entwickelt.

Die Passivhausbauweise leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und bietet damit die Chance, mit heute bereits verfügbaren Techniken einen hochwertigen energetischen Gebäudestandard zu realisieren, der unabhängig von den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben über lange Jahre werthaltig ist.

Die Auslegung der hierfür erforderlichen Komponenten erfolgt nach rationalen physikalischen Grundprinzipien. Ausschlaggebend für eine kostengünstige Realisierung und eine hohe Wirtschaftlichkeit ist die konsequente Optimierung der Gebäudehülle bei gleichzeitiger Minimierung der notwendigen technischen Gebäudeausrüstung. Durch die konsequente Anwendung der Passivhausbauweise entsteht so zu relativ geringen Mehrkosten ein Gebäude, das über die gesamte Lebensdauer hinweg mit extrem niedrigen Betriebskosten für die Beheizung und Klimatisierung auskommen.

Müller-BBM ist Ihr Partner in allen Fragen der Passivhausbauweise – von der Konzeptphase bis zum Abschluss der Zertifizierung als „qualitätsgeprüftes Passivhaus”. Den Ausgangspunkt der Beratung bildet ein Pre-Check, der die grundsätzliche Eignung der Nutzung und des Gebäudeentwurfs zum Passivhaus beleuchtet. Im weiteren Verlauf wird objektbezogen das Passivhauskonzept entwickelt. Das heißt, die Bauteile werden entsprechend wärmeschutztechnisch dimensioniert und der Verlauf und die Ausbildung der thermischen Gebäudehülle sowie der Luftdichtigkeitsebene werden festgelegt. Ergänzend erfolgt eine Abstimmung der Nutzungsparameter und der haustechnischen Auslegung sowie die Nachweisberechnung nach dem Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP).

Müller-BBM betreut Passivhauskonzepte sowohl bei Wohngebäuden als auch bei Nicht-Wohngebäuden.

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