Blower -Door

Blower-Door

Energiesparende Gebäude erfordern eine luftdichte Gebäudehülle. Die Gründe liegen einmal in der Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden im Querschnitt der Außenbauteile und zum anderen insbesondere in der Notwendigkeit, unkontrollierte Lüftungswärmeverluste über undichte Bauteile und Bauteilanschlüsse zu reduzieren.

Im Rahmen der Beratung zum Wärme- und Feuchteschutz entwickeln wir daher ein Konzept für die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle. Dabei werden der generelle Verlauf der Luftdichtigkeitsebene sowie die damit verbundenen Detaillösungen für Bauteilanschlüsse sowie Durchdringungen festgelegt.

Die beim jeweiligen Gebäude tatsächlich vorhandene bzw. bei der Ausführung erzielte Luftdichtigkeit der Gebäudehülle kann mittels Luftdichtigkeitsmessungen ermittelt werden. Als Messverfahren hat sich dafür die Blower-Door-Messung bewährt, die auf dem Differenzdruckverfahren beruht.

Die Blower-Door-Messung liefert als Ergebnis den sogenannten n50-Wert, der die Luftwechselrate pro Stunde bei einer Druckdifferenz zwischen Innen und Außen von 50 Pascal bezeichnet. Zur Identifikation von Leckagen mit einer Ventilwirkung erfolgt die Messung bei Über- und Unterdruck. Die Messungen werden entsprechend den Vorgaben und Anforderungen der DIN EN 13829 (ISO 9972:1996, modifiziert) durchgeführt und ausgewertet.

Die eigentliche Messung der Luftdichtigkeit wird durch eine sorgfältige Leckagesuche ergänzt, wobei insbesondere die raumseitigen Bauteilanschlüsse auf Fehlstellen hin abgesucht werden. Neben der klassischen Methode mittels Thermo-Anemometer setzt Müller-BBM für die Leckageortung und -dokumentation auch Thermografie-Kameras ein.

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