Simulationstechnik

Simulationstechik

Modernste thermische Simulationen sind ein sehr wichtiges Planungswerkzeug, wenn es darum geht, optimale, passive Klimakonzepte zu entwickeln. Müller-BBM nutzt dafür Raum-, Fassaden- und Anlagensimulationen.

Raumsimulation

Müller-BBM prognostiziert mit innovativer Simulationstechnik die sommerlichen Raumtemperaturen, die für die thermische Behaglichkeit ausschlaggebend sind. So schaffen wir eine sichere Planungs- und Entscheidungsgrundlage für die Quantifizierung und Optimierung wesentlicher baulicher Maßnahmen:

  • Größe, Lage und Anzahl der Fenster (Fensterflächenanteil)
  • Art der Verglasung (Wärmeschutz- oder Sonnenschutzisolierverglasung)
  • Gestaltung des Sonnenschutzes (außen/innen, Gewebe/Lamellenbehang, Farbgebung, etc.)
  • Intensität der Fensterlüftung (Art, Höhe, Breite, Lage und Anzahl der Öffnungsflügel etc.)
  • Thermische Speichermassen

Fassadensimulation

Bei komplexen, zweischaligen Fassadensystemen, etwa bei doppelschaliger Fassade oder bei Kastenfenstern, kommt neben der Raumsimulation auch die Fassadensimulation zum Einsatz. Diese thermische Simulation des Fassadenzwischenraums (FZR) liefert insbesondere Temperaturdaten. Denn bei Räumen mit Fensterlüftung kann die erwärmte Luft im FZR über offene Fenster in den Raum einströmen und dort zu einem Anstieg der Raumtemperatur führen.

Anlagensimulation

Den künftigen Energieverbrauch eines Gebäudes prognostizieren wir in der Planungsphase mit Hilfe der Anlagensimulation. Dieser Simulationstypus erfordert eine vorgeschaltete Raumsimulation, welche den Lastgang der benötigten Energie der einzelnen Räume eines Gebäudes, die sogenannte Nutzenergie liefert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse ermitteln wir die Endenergie und damit den Bedarf an Energieträgern wie Strom, Heizöl oder Gas. Dafür simulieren wir die technischen Anlagen für Lüftung, Heizung und Kühlung.

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